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Aviäre Influenza in Österreich und Europa Vogelgrippe

Lage in Europa 

In den Niederlanden ist Anfang Dezember 2017 auf einem Geflügelhof die Vogelgrippe ausgebrochen. Es handelt sich um eine hochpathogene Variante des Virus H5N6. Für das ganze Land wurde eine Stallpflicht für Geflügel verhängt. Das Virus war auf dem Hof eines Entenzüchters in Biddinghuizen in der nordöstlichen Provinz Flevoland festgestellt worden. Der gesamte Bestand - rund 16.000 Enten – wurde bereits gekeult. Um den Ausbruch wurden eine 3 km Schutzzone und eine 10 km Überwachungszone gemäß EU Richtlinie 2005/94 gezogen.

Aktuelle Tiergesundheitsberichte (Statistiken über Ausbrüche) auf Basis der internationalen Tierseuchenmeldungen ADNS (Animal Disease Notification System der EU) finden Sie wöchentlich aktualisiert hier.

Lage in Österreich

Die letzten H5N8 Fälle sind in Österreich bei Wildvögeln Ende April 2017 aufgetreten. Derzeit gibt es weder beim Hausgeflügel noch bei Wildvögeln positive Fälle von Geflügelpest.

Anfang November 2016 wurde in Österreich erstmals totes Wassergeflügel  wie Reiherenten, Tafelenten etc., im Bodensee-Gebiet (Vorarlberg) gefunden. Untersuchungen des Nationalen Referenzlabors der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bestätigten, dass es sich um den für die Tiere hochpathogenen Typus H5N8 der Geflügelpest handelt. Seit November 2016 sind zahlreiche weitere Fälle bei Wildvögeln in allen Bundesländern - mit Ausnahme von Tirol - nachgewiesen worden.

Karte der H5 HPAI positiven Wildvögel Karte der H5 HPAI positiven Wildvögel, Stichtag 03.05.2017 (Quelle: AGES) Bild vergrößern

Aviäre Influenza
AGES/Vogelgrippe
EFSA-Risikobewertung zu H5N8 (engl.)
Land Salzburg
Land Oberösterreich

(12.12.2017)

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