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Ausnahmegenehmigung für Eingriffe am Nutztier ab 2020


Antrag auf betriebsbezogene Ausnahmegenehmigung

Ab 1.1.2020 müssen alle Unternehmer um Genehmigung für die Durchführung von Enthornungen bei Kälbern unter sechs Wochen und weiblichen Kitzen bis zu einem Alter von vier Wochen sowie das Kupieren des Schwanzes bei weiblichen Lämmern, die für die Zucht bestimmt sind, bis zu einem Alter von sieben Tagen bei der zuständigen Behörde ansuchen. Anträge können bereits im Jahr 2019 gestellt werden.

Dazu nützen Sie bitte das Antragsformular für eine betriebsbezogene Ausnahmegenehmigung

Den ausgefüllten Antrag richten Sie an die zuständige Behörde. Die Adressen sowie E-Mail-Adressen der Behörden finden Sie in der Liste der Adressen der zuständigen Behörden zur Übermittlung von Anträgen für Eingriffe an Tieren im Bereich der biologischen Produktion (siehe unten).

Ihr Ansuchen wird von der zuständigen Behörde umgehend bearbeitet. Mit Erhalt des von der zuständigen Behörde bestätigten Antragsformulars gilt der Antrag für die Durchführung der angeführten Eingriffe bis auf Widerruf, längstens bis zum 31.12.2022, als genehmigt. Grundlage dafür ist die Überprüfung der Angaben auf Plausibilität durch die Kontrollstelle. Deshalb hat das Antragsformular am Betrieb aufzuliegen und ist für Kontrollen vor Ort bereitzuhalten. Mit der rechtzeitigen Übermittlung des begründeten Antragsformulars an die zuständige Behörde kommt der Unternehmer seiner Verpflichtung gemäß Durchführungsverordnung (EG) Nr. 889/2008 auf Ansuchen um Ausnahmegenehmigung für die Durchführung von Eingriffen nach.


Antrag auf fallweise Ausnahmegenehmigung

Für andere als die oben genannten Eingriffe ist ein Einzelantrag an die zuständige Behörde zu stellen. Es handelt sich hierbei um das Einziehen von Nasenringen und die Enthornung bei über sechs Wochen alten Kälbern und Rindern.

Dazu nützen Sie bitte das Antragsformular für eine fallweise Ausnahmegenehmigung

Den ausgefüllten Antrag richten Sie an die zuständige Behörde. Die Adressen sowie E-Mail-Adressen der Behörden finden Sie in der Liste der Adressen der zuständigen Behörden zur Übermittlung von Anträgen für Eingriffe an Tieren im Bereich der biologischen Produktion (siehe unten).

Ihr Ansuchen wird von der zuständigen Behörde umgehend bearbeitet. Die Entscheidung wird Ihnen per Bescheid übermittelt. Die behördliche Genehmigung mittels schriftlichen Bescheids hat am Betrieb aufzuliegen und ist für Kontrollen vor Ort (insbesondere die nächste Bio-Kontrolle) bereitzuhalten.

Für die Verkleinerung der Eckzähne bei Ferkeln und Schnäbelstutzen wird ab 2020 in der Regel keine Genehmigungen mehr erteilt, ebenso für das Kupieren von Schwänzen bei anderen Schafen als weiblichen Lämmern und bei anderen Tierarten.

Durch die Umstellung auf Einzelgenehmigungen durch die Behörde wird den Anforderungen der Durchführungsverordnung (EG) Nr. 889/2008 an die Durchführung von Eingriffen ab 2020 verstärkt Rechnung getragen werden, nämlich
•    Vorliegen einer betrieblichen Notwendigkeit
•    Sicherheit für das Betreuungspersonal der Tiere
•    Sicherheit der anderen Tiere
•    Verbesserung der Gesundheit oder der Hygienebedingungen der Tiere.


Kontaktdaten der zuständigen Behörden für die Übermittlung der Anträge


Liste der Adressen der zuständigen Behörden zur Übermittlung von Anträgen für Eingriffe an Tieren im Bereich der biologischen Produktion


Ausfüllhilfen


(Stand: 03.12.2019)