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Information zur nationalen Herkunftskennzeichung

 

Bei der Herkunftskennzeichnung geht es um mehr Transparenz auf dem Teller für die Konsumentinnen und Konsumenten. Informierte Konsumentinnen und Konsumenten können bewusste und bessere Entscheidungen treffen.

Das Regierungsprogramm 2020-2024 „Aus Verantwortung für Österreich“ sieht "die verpflichtende Herkunftskennzeichnung der Primärzutaten Milch, Fleisch und Eier in der Gemeinschaftsverpflegung (öffentlich und privat) und in verarbeiteten Lebensmitteln" vor.

Verordnungen

Für dieses oben genannte Ziel sind drei Verordnungen notwendig.

  1. Verordnung über die verpflichtende Weitergabe von Informationen zur Herkunft von Fleisch, Milch und Eiern entlang der Lieferkette von Lebensmittelunternehmen („Lückenschluss-Verordnung“)
    Diese Verordnung hat folgenden Zweck: Lebensmittelunternehmer:innen, die anderen Lebensmittelunternehmen Lebensmittel liefern, die nicht zur Abgabe an der Endverbraucher oder den Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung bestimmt sind, werden künftig verpflichtet, die Herkunft des Fleisch, der Milch oder der Eier offenzulegen. Es geht also um die Lieferung von Rohwaren oder Halbfertigprodukten, die vor der Abgabe an den Endverbraucher noch verarbeitet werden.
    Diese Verordnung wurde bereits kundgemacht. - BGBl. II Nr. 566/2021

  2. Verordnung über die Herkunftskennzeichnung von Fleisch, Milch und Eiern als primäre Zutat in verpackten Lebensmitteln
    Diese Verordnung dient im Wesentlichen dazu, die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Herkunft von Rind-, Schaf-, Ziegen-, Schweine- und Geflügelfleisch, Milch und Ei als primäre Zutat in verpackten Lebensmitteln (also etwa im Supermarkt) zu informieren.

    Diese VO befindet sich in Begutachtung (Begutachtungsentwurf) und wird an die Europäische Kommission zur Notifikation übermittelt.
     
  3. Verordnung über die Herkunftskennzeichnung von Fleisch, Milch und Eiern als primäre Zutat in Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung
    Diese Verordnung dient im Wesentlichen dazu, dass industriell geführte Großküchen, die im Rahmen der Gemeinschaftsverpflegung Speisen abgeben und von einer Körperschaft öffentlichen Rechts oder einer juristischen Person, die im maßgeblichen Eigentum einer oder mehrerer Körperschaften öffentlichen Rechts steht, betrieben werden, die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Herkunft von Rind-, Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch, Milch und Ei in Speisen informieren. 
     
    Diese VO befindet sich in Begutachtung (Begutachtungsentwurf) und wird an die Europäische Kommission übermittelt.


Weitere Informationen werden im Laufe des Begutachtungsverfahrens ergänzt.

FAQs zur nationalen Herkunftskennzeichnung



Stand 09.05.2022