Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zur Reichweitenmessung zu.

Mehr Informationen

Aujeszky’sche Krankheit

Morbus Aujeszky, Pseudowut, betrifft Schweine.

Überwachungsprogramm

Im Jahr 1997 erhielt Österreich aufgrund der Freiheit von Aujeszky'scher Krankheit bei Hausschweinen Zusatzgarantien für den Handel. Die Impfung ist verboten.

Um den guten Seuchenzustand, mit welchem auch wirtschaftliche Vorteile verbunden sind, aufrecht erhalten zu können, wird jährlich ein Überwachungsprogramm durchgeführt.

Im Jahr 2014 wurden 12.265 Schweine aus 3.928 Betrieben mit negativem Ergebnis untersucht.

Information für Hausschweinehaltung

Aufgrund des Auftretens der Aujeszky’schen Krankheit bei Wildschweinen wird ersucht, die entsprechenden Biosicherheitsmaßnahmen im eigenen Betrieb zu überprüfen, wie z.B.:

  • Wechsel der Schuhe/der Überbekleidung vor dem Betreten des Stallgebäudes
  • Vermeidung des Kontakts zwischen Haus- und Wildschweinen
    Hände waschen auch vor dem Betreten des Stallgebäudes
  • Kein Wildschwein im eigenen Bestand aufbrechen
    Die Einhaltung des Trankfütterungsverbotes wird vorausgesetzt
  • Keine Verfütterung von rohem Fleisch und rohen Innereien an Hunde und Katzen

Weitere Informationen

Im Zusammenhang mit dem Auftreten der Aujeszky’schen Krankheit bei Wildtieren und der Erkrankung von (Jagd)Hunden wurde eine detaillierte Information durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) erstellt:

Informationen zu Aujeszky der AGES