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Tiere

Aktuell:

Aviäre Influenza (Vogelgrippe, Geflügelpest): Zahlreiche Ausbrüche in Österreich 

Seit Jahresbeginn werden in Österreich zahlreiche Ausbrüche von Geflügelpest bei Wildvögeln, aber auch in geflügelhaltenden Betrieben verzeichnet. Aus diesem Grund ist es erforderlich, die Gebiete mit „stark erhöhtem Geflügelpestrisiko“ auszuweiten. Ziel dieser Maßnahme ist es, bestmöglich die Ansteckung von Hausgeflügel durch infizierte Wildvögel zu verhindern.

In „Gebieten mit stark erhöhtem Geflügelpestrisiko“ muss Geflügel in geschlossenen oder zumindest überdachten Stallungen gehalten werden. Diese Stallpflicht gilt für alle Betriebe und Hobbyhaltungen, die 50 und mehr Tiere halten. Geflügelbetriebe unter 50 Tieren sind von der Stallpflicht ausgenommen, sofern Enten und Gänse getrennt von anderem Geflügel gehalten werden und sichergestellt wird, dass Geflügel vor dem Kontakt mit Wildvögeln geschützt ist (Netze, Dächer) und die Fütterung und Tränkung der Tiere nur im Stall oder unter einem Unterstand erfolgt.

Geflügelhalter werden dringend ersucht die vorgesehenen Biosicherheitsmaßnahmen penibel einzuhalten um eigene und benachbarte Tiere zu schützen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Afrikanische Schweinpest

Am 25. Mai 2022 wurde in Süddeutschland, im Bundesland Baden-Württemberg die Afrikanische Schweinepest in einem Schweinebetrieb festgestellt. Der Ausbruchsbetrieb hält Mastschweine in Freilandhaltung und liegt im Landkreis Emmendingen. Innerhalb kurzer Zeit sind dort 16 von 35 Tieren verendet. Aufgrund Erhebungen des BMSGPK konnte festgestellt werden, dass aus dem besagten Gebiet im Jahr 2022 keine lebenden Schweine nach Österreich verbracht wurden.

Somit sind nun mit Deutschland, Italien, Ungarn und Slowakei bereits vier direkte Nachbarländer Österreichs von dieser, für Schweine tödlichen, für Menschen jedoch ungefährlichen Viruserkrankung betroffen.

Trotz intensiver Bekämpfungsmaßnahmen durch die Behörden vor Ort ist derzeit in keinem der betroffenen Ländern eine Entspannung der Situation zu beobachten, nach wie vor werden monatlich in Europa mehrere hundert Ausbrüche gemeldet.

In Österreich ist bisher kein Fall von Afrikanischer Schweinepest aufgetreten, das Risiko einer Einschleppung dieser Tierseuche wird als sehr hoch eingeschätzt. mehr


Das BMSGPK ist im Bereich der Tiergesundheit für folgende Agenden zuständig:

  • Allgemeine Angelegenheiten des Tierschutzes sowie alle Agenden den Tierschutz beim Transport betreffend
  • Angelegenheiten der Tiergesundheit (Überwachung und Bekämpfung von Tierkrankheiten und Zoonosen, Handel mit Tieren und tierischen Produkten)
  • Angelegenheiten der Tierarzneimittelanwendung
  • Angelegenheiten der Tierkörperbeseitigung
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung des Personals der öffentlichen Veterinärverwaltung
  • Angelegenheiten der Tierärztinnen und Tierärzte und sonstigen Veterinärpersonen einschließlich der Angelegenheiten ihrer beruflichen Vertretung
  • Angelegenheiten des Innergemeinschaftlichen Handels (IGH) mit lebenden Tieren, Bruteiern, Samen, Eizellen und Embryonen sowie Tierkennzeichnung

Kontrollpläne

Nachfolgend sind Kontrollpläne für die Tierseuchenüberwachung und -bekämpfung, die Zoonosenüberwachung und -bekämpfung, die Kontrolle des Tierhandels (Verbringen/Import/Export) sowie die Tierkennzeichnung gemäß den einschlägigen Rechtsgrundlagen gelistet.

Tierseuchenüberwachung

Zoonosenüberwachung

  • Campylobacteriose (Rind, Schwein und Geflügel)
  • Echinokokkose (Rind, Schwein)
  • Salmonellose (Geflügel)
  • Trichinellose (Schwein, Wildschwein, Pferd),
  • Vetotoxin bildende Escherichia coli (Rind, Schaf / Ziege)

Prävalenzstudien

  • Prävalenz und Resistenz gegen antimikrobielle Mittel von Campylobacter spp. in Masthähnchenherden und die Prävalenz von Campylobacter spp. und Salmonella spp. in Schlachtkörpern von Masthähnchen
  • Salmonellen Zuchtschweine plus MRSA

Zoonosenbekämpfung

  • Salmonellen bei Zuchtgeflügel, Legehennen, Mastgeflügel und Puten

EU-Audit

EU-Audits Ablauf

Kontrollen